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Archiv der Kategorie Wissensmanagement

Pädagogische Hochschule Wien - wissenschaftliche Kompetenzen zählen für das Rektorat

Das kann doch nicht wahr sein, dass es, wie der ORF heute im Mittagsjournal berichtet - um eine ROT-rote Kraftprobe an der Pädagogischen Hochschule in Wien geht.

Die größte österreichische Pädagogische Hochschule hat die Entschediung zu treffen, WER  die Pädagogische Hochschule in Wien zur Universitätsreife führen soll. Mitbestimmend dazu ist die Besetzung des neuen Rektorats und die damit verbundenen Qualifikationen der Führungspersonen.

Für all jene, die die Besetzungsvorgänge nicht kennen, hier die Eckdaten:

  • Die Periode des Rektorats (Rektor/in, 2 Vizerektor/innen) umfasst 5 Jahre - 2012-2017
  • Der Hochschulrat setzt sich aus 5 Personen zusammen
    • Mag. Dr. Susanne Brandsteidl
    • Dr. Martina Schmied
    • HR Prof. Walter Strobl
    • Univ.-Prof. Dr. Rudolf Wimmer
    • LSI i.R. Mag. Wolfgang Wurm

Weitere Informationen

Fast täglich ist die neue Lehrer/innenbildung  (besser Pädagogg/innenbildung) in den Schlagzeilen - politisch, weil es ein Tauziehen zwischen den Ministern Schmied und Töchterle geht, inhaltlich, weil die Zukunft der Lehrer/innen und damit die Zukunft unserer Jugend nicht verspielt werden darf.  Dringende Strukturänderungen, dringende inhaltliche Reformen für Aus- und Fortbildung von Pädagog/innen warten auf Entscheidungen und auf Zusammenführung der derzeit unterschiedlichen Ausbildungswege. Will Österreich nicht den Anschluss an die Wissensgesellschaft verlieren, ist eine theoriegeleitete und praxisorientierte Bildung von Pädagog/innen der Weg in die Zukunft. Garanten dafür sind neben den Akteur/innen an den Bildungsinstitutionen aber vor allem die Spitzenpositionen - eben die Rektorate.

Wir alle wissen, dass Gesetze und Verordnungen niedergeschriebenen  Kodifizierungen sind, dass aber der Geist dieser Gesetze nur im Handeln, im Engagement, im wisssenschaftloichen Knowhow, in der Kollaboration, in der Vernetzung mit Universitäten, demnach in den Personen liegt. Somit sehe ich in der Personalauswahl - der Rektorin - die höchste Chance,  Pädagogische Hochschulen österreichweit und international auf universitäres Niveau zu hieven. Die Weiterentwicklung der Pädagogischen Hochschule kann sich daher nicht in einer Rot-roten Kraftprobe erschöpfen. Meine klare Aussage als ehemaliger Chef des Pädagogischen Instituts der Stadt Wien: Habilitation ist Voraussetzung für die Besetzung der Position der Rektorin. Die Frau Bundesminister Dr. Schmied hat mehrmals die RICHTIGE Entscheidung getroffen. Ich wünsche mir dies auch für die Pädagogische Hochschule in Wien.  (Das gilt ebenfalls für Wien und andere Pädagogischen Hochschulen.)

Hier die Kandidatin, die das Knowhow einer Universität mitbringt und die internationale  Anerkennung genießt.

Univ.-Prof. Mag.a Dr.in Ilse Schrittesser

Googlen sie um noch mehr von ihr zu erfahren.

Nachsatz:

In Österreich erleben wir derzeit einen Strukturwandel von der Industriegesell­schaft zur Wissensgesellschaft. Wissenschaft und For­schung wird eine Schlüsselfunktion für die erfolgreiche Gestaltung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung zukommen. Gleichzeitig nehmen die universelle Verfügbar­keit von Wissen und der internationale Wettbewerb bei der Generierung und Anwen­dung neuen Wissens deutlich zu. Daraus entsteht ein starker Veränderungsdruck auf Themen, Arbeitsformen und Strukturen des Bildungs- und Forschungssystems.

Die Qualität von Bildung, Wissenschaft und Forschung basiert vor allem auf der Qualifi­kation und der Innovationsfähigkeit der einzelnen Wissenschaftler/innen. Diese werden durch die Rahmenbedingungen der individuellen Arbeit und der institutionellen Aufgaben­wahrnehmung wesentlich mitbestimmt. Eine zukunftsorientierte Bildungs- und Wissenschaftspolitik muss daher Voraussetzungen schaffen, die die Leistungsfähigkeit der institutio­nellen Träger von Forschung und Lehre fördern.

Dies ist eine zen­trale Herausforderung für die Bewältigung des bevorstehenden Wandels der Pädagogischen Hochschule für pädagogische Berufe.

Sind Sie ein guter Berater/ eine gute Beraterin?

Voraussetzungen für eine professionelle Beratung

Beratung ist nicht Überreden, sondern Aufzeigen von Alternativen, von möglichen Handlungsformen, von Chancen und Gefahren. Voraussetzung für eine professionelle und effektive Beratung durch Direktor/innen ist:

  •  ein fundiertes Fachwissen haben,
  •  Erfahrung im Themenbereich, in dem beraten werden soll, ein tieferes Verständnis für den Prozess der Entscheidungsfindung mitbringen,
  • die Fähigkeit, einen komplexen Gegenstand einfach und übersichtlich darzustellen (von besonderer Bedeutung in der Beratung ist die Klarheit, wodurch Missverständnisse und Fehlerinterpretationen vermieden werden), zu analysieren und zu interpretieren,
  • Reflexionsfähigkeit und Geduld gegenüber dem Ratsuchenden aufweisen und
  • emotionale Distanz, somit Abstand zu den zu treffenden Empfehlungen bzw. Entscheidungen besitzen.

Weiterlesen: Posterous - Paul Kral

Politische Erwachsenenbildung: Konzepte, Methoden, Debatten

Unter diesem Titel findet von Oktober bis Dezember 2010 eine

vierteilige VORTRAGSREIHE am Institut für Wissenschaft und Kunst (1090 Wien) statt.

Um den aktuellen Stand der Fachdebatten, Ansätze und Methoden in der politischen Erwachsenenbildung zu präsentieren und weitere Diskussionen zu diesem Gegenstand anregen zu können, hat die Gesellschaft für politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit dem Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) eine Vortragsreihe organisiert. Den Rest des Eintrags lesen »

Was bedeutet das Wissensmanagement für die Schule?

Die Bedeutung, welche das Internet in den letzten Jahren erfahren hat, ist nur ein Ausdruck für eine Gesellschaft, in welcher Informationen und Wissen immer wichtiger werden. Vor allem geht es darum, Daten und Informationen, die heute in einer Überfülle produziert werden, produktiv zu verarbeiten und zu persönlich relevantem Wissen umzuwandeln. Wissensmanagement wird damit immer stärker auch zur Herausforderung für Schule und Bildungswesen. So geht es darum

Zum gesamten Artikel: educaguides.ch

Zweite Österreichische Konferenz für Wissenspolitik | AGENDA WISSEN - AGENDA KNOWLEDGE

Nur noch wenige Tage bis zur Zweiten Österreichischen Konferenz für Wissenspolitik.    agenda-wissen.jpg

Sichern Sie sich die kostenlose Anmeldung über paul.kral@km-a.net.

Die Wissenspartnerschaft | KMA-Knowledge Management Associates und die 2. Österreichische Konferenz für Wissenspolitik

 Wissen kann als eine verteilte Ressource nicht zentral gesteuert werden.

Das Wissen vieler ist erforderlich, um Wissenspolitik gestalten zu können.
Die  Wissenspartnerschaft versteht sich als eine kooperative Plattform zur Zusammenarbeit von Personen, Organisationen und Körperschaften, die sich für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Wissen in der Gesellschaft engagieren.

Durch das Teilen von Wissen und Ideen sowie durch die gemeinsame Arbeit an aktuellen Aufgabenstellungen werden attraktive, praktikable und nachhaltige wissenspolitische Konzepte entwickelt und umgesetzt.

Die Wissenspartnerschaft wird im Rahmen der Konferenz Agenda Wissen gegründet. Alle TeilnehmerInnen sind eingeladen, die Wissenspartnerschaft als „Mitbegründer“ zu unterstützen. Wenn wir zusammenarbeiten, gibt es Weniges, was wir nicht erreichen können!

Das Programm der Zweiten Österreichischen Konferenz für Wissenspolitik.


Agenda Wissen | Agenda Knowledge | 2. Österreichische Konferenz für Wissenspolitik| KMA

 2. Österreichische Konferenz für Wissenspolitik

24. + 25. Juni 2010an der TU/ Wien

Offizielle Registration und Anmeldung: office@km-a.net

Anmeldungen über den BLOG “Leading with Education” über die Homepage sichert Ihnen einen kostenlosen Zugang zum Kongress.
E-Mailen Sie an “Kral Paul” paul.kral@km-a.net: Kennwort  Konferenz für Wissenspolitik (BLOG) oder Konferenz für Wissenspolitik (HOMEPAGE).

 

Wissenspolitik ist eine politische Herausforderung, die uns alle betrifft: Wissenspolitik schafft Grundlagen, auf denen BürgerInnen kompetent und selbstbestimmt handeln, Unternehmen aus Wissen Werte schaffen und Wissen als gemeinschaftsbildende, demokratische Kraft wirkt – innerhalb des Landes, aber auch im Verbund der internationalen Staatengemeinschaft.

Als politikenübergreifende Aufgabe erfordert Wissenspolitik die Ideen, den Dialog und das Engagement aller, die an der Entwicklung einer lebendigen Wissensgesellschaft mitwirken.

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