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Archiv der Kategorie Pädagog/innenbildung

Im Mittelpunkt aller pädagogischen Überlegungen steht die Beziehung zu SchülerInnen. Forum Alpbach - Bildung

Im Mittelpunkt aller pädagogischen Überlegungen wird – und das kann nicht oft genug betont werden – die permanente Beziehungsarbeit von Lehrern und Schülern stehen.

Herbert Stadler
Europäisches Forum Alpbach, Reihe: Bildungspolitik braucht Inhalte, Wien, 15./16. Mai 2012

Tagungsthema: Lehrer sein: Forderung und Überforderung
Panel: Begegnung im Klassenzimmer - Die Beziehung von Lehrern und Schülern 

Beziehungsarbeit impliziert Arbeit! Bei schwierigen, belasteten, gehandikapten Schülern, aus welchen Gründen auch immer, geradezu Knochenarbeit und gesellschaftlich betrachtet oftmals unbedankte Arbeit.

Mich persönlich wundert, dass wir uns erst seit wenigen Jahren damit befassen, diese Beziehungsarbeit zu forcieren und umzusetzen. Bereits vor mehr als 30 Jahren wurde ein diesbezügliches Umdenken von Carl Rogers, Thomas Gordon, Reinhold Miller sowie vom Schweizer Lehrer Urs Jegge propagiert. Heute sind es u.a. Joachim Bauer, Michael Winterhoff, Haim Omer, der dänische Sozialpädagoge Jesper Juul und nicht zuletzt die Hirnforscher Manfred Spitzer und Gerald Hüther.

Als Lehrer habe ich diese Beziehungsarbeit bereits sehr früh in meinem pädagogischen Denken und Handeln einbeziehen müssen. Zunächst weniger aus Vernunftgründen, sondern vielmehr, weil mich meine Schüler zu diesem oftmals mühsamen Lernprozess geradezu „zwangen“.

Wenn Sie das gesamte Statement lesen wollen, dann laden Sie die Begegnung im Klassenzimmer_Forum Alpbach Mai 12 Stadler herunter.

Lehrgang BARRIEREFREIHEIT, Herbst 2012 in St. Pölten

Oft sind wir im Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen unsicher. Wir haben Berührungsängste, fühlen uns nicht wirklich kompetent. Wir kennen nicht alle technischen Mittel und Möglichkeiten, die hilfreich sind. Wir wissen zwar, dass Barrierefreiheit mehr ist als rollstuhlgerecht, aber kennen die Bandbreite nicht wirklich.

Oder hätten Sie gedacht, dass auch Lebensmittel- und Stauballergien zu Barrieren im Alltag zählen? Kompetenzen auf diesem Gebiet zu erlangen, ist nicht leicht.

Der Lehrgang Barrierefreiheit 2012 bietet Ihnen jetzt die Möglichkeit, ein besseres Verständnis für die verschiedenen Arten von Beeinträchtigungen zu entwickeln. Sie haben die Möglichkeit, sich mit Expertinnen und Experten auszutauschen und zu vernetzen und erhalten so umfassendes Know-How.
Sie werden auch im korrekten Umgang mit Menschen geschult, die besondere Bedürfnisse an ihr Umwelt stellen. Die Lehrgangsinhalte sensibilisieren für wenig beachtete Hürden im eigenen Arbeitsumfeld. Damit erhalten Sie neueste Informationen, fundiertes Wissen und mehr Sicherheit.

Der Lehrgang Barrierefreiheit findet zwischen September und Dezember 2012 in St. Pölten statt und kostet 590 Euro, bei Anmeldung und Bezahlung der Rechnung bis 31. Mai 2012 490 Euro.
Er kann zur Gänze oder in Einzelmodulen gebucht werden.
Nähere Informationen finden Sie in der PDFLehrgangsbroschüre (pdf, 2,56MB) oder auch im Internet unter: www.bhw-n.eu/barrierefrei > Lehrgang Barrierefreiheit

Pioniere in der Lehrerbildung

School of Education in Innsbruck

http://www.tt.com/Tirol/4689192-2/uni-innsbruck-richtet-school-of-education-ein.csp

Workshop: motion & emotion. Bewegtes und erlebnisaktivierendes Lernen in der politischen Erwachsenenbildung

Methodenworkshop; Mo. 18. Juni 2012; ganztags; IFF Wien  www.uni-klu.ac.at/iff/   

 1070 Wien, Schottenfeldg. 29.

Infos und Anmeldung (bis 11.6.) bei der Öst. Gesellschaft für Polit. Bildung, Mayerhofg. 6/3, 1040 Wien, Tel. (01) 5046858 oder (01) 5045889,

Mail: gesellschaft@politischebildung.at           www.politischebildung.at 

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Bildungsklick in Deutschland - BILDUNGaktuell in Österreich

Bildung kennt keine Grenzen. Informationen kennen keine Grenzen. Daten kennen keine Grenzen. Pädagogik kennt keine Grenzen.

Warum also nicht beim Nachbarn nachsehen, welche pädagogischen Gedanken, Ideen, Methoden, Konzepte, Didaktiken und offene Baustellen zu finden sind. Es geht nicht um das Kopieren von pädagogischen Interventionen, aber das Reflektieren von Lösungsmodellen ist ein weiterer Weg pädagogisch professioneller zu handeln. Nur einen einzigen Kick weit entfernt: Bildungsklick

Schulmanagement grenzüberschreitend | Woche 15-2012

TeachersNews

- Kostenlose Broschüre: Was kommt nach dem Abitur?
- Boys’Day 2012 übertrifft Vorjahr - Qualität der Angebote steigt

EDu|days 2012 vom 11. und 12. April 2012 zum Nachlesen: Downloads

Augmentierte Realität in Unterricht und Schule
Reinhold Behringer, Leeds Metropolitan University

Schaufenster des Lernens - Auf dem Weg zu einer Mustersprache für E-Portfolios
Univ.-Prof. Dr. Peter Baumgartner, Donau-Universität Krems

Schule GEHT heute ANDERS. Wie Sie Lehrer/innen von 1.0 zu 3.0 begleiten
Dr. Paul Kral, know.learn&lead

Web 2.0 for teachers: die 10 besten EDUCATION BLOGS (englisch)

Education blogs, on any and every topic, abound online. Unfortunately, educators are probably the last people who have the time to go out and search for them. Which blogs review good free resources? Which can offer information about school reform trends? Which highlight short, how-to videos for those who aren’t very tech-savvy?

In this time-saving list, you’ll find 10 of the best education blogs that readers have recommended, that have won multiple awards, or that other educators just can’t stop talking about.

Der nächste parlamentarische Ausschuss zum Bildungsvolksbegehren: 16. April 2012

„Besonderer Ausschuss zur Vorberatung des Volksbegehrens Bildungsinitiative“ geht am 16. April in die zweite RundeNach dem erfolgreichen Start des Bildungsvolksbegehrens-Ausschuss am 1. März zu dem Thema „Vorschulische Einrichtungen – Frühpädagogik“ geht es bei dem nächsten Termin am Montag, 16. April um schulische Bildung. Die Mitglieder des Ausschuss werden gemeinsam mit den Bevollmächtigten des Bildungsvolksbegehren Dr. Gundi Wentner, Dr. Hannes Androsch und Univ. Prof. Dr. Bernd Schilcher, die Themen

  • Bildung - Pädagogische Schwerpunkte (entspricht den Forderungen 4, 5, 7, 10 und 12 des Bildungsvolksbegehrens) und
  • Bildung - Organisatorische Schwerpunkte (entspricht den Forderungen 1 und 6 des Bildungsvolksbegehrens)

diskutieren. In einer weiteren Sitzungen am 7. Mai werden die Themenbereiche

  • PädagogInnen-Ausbildung (entspricht den Forderungen 2 und 8 des Volksbegehrens)
  • Universitäten, Hochschulen, Erwachsenenbildung (entspricht den Forderungen 9, 10 und 11 des Bildungsvolksbegehrens)

behandelt.

ExpertInnen und Vertreter der Bundesschülervertretung, der Eltern auf Vorschlag des Elternbeirates im BMUKK und der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst sind zu der Ausschusssitzung geladen Den Rest des Eintrags lesen »

Die 4 Säuen des Lernens - OECD

The four Pillars of Education

There is a need to re-think when in people’s lives education should be provided, and the fields that such education should cover.

Pädagogische Hochschule Wien - wissenschaftliche Kompetenzen zählen für das Rektorat

Das kann doch nicht wahr sein, dass es, wie der ORF heute im Mittagsjournal berichtet - um eine ROT-rote Kraftprobe an der Pädagogischen Hochschule in Wien geht.

Die größte österreichische Pädagogische Hochschule hat die Entschediung zu treffen, WER  die Pädagogische Hochschule in Wien zur Universitätsreife führen soll. Mitbestimmend dazu ist die Besetzung des neuen Rektorats und die damit verbundenen Qualifikationen der Führungspersonen.

Für all jene, die die Besetzungsvorgänge nicht kennen, hier die Eckdaten:

  • Die Periode des Rektorats (Rektor/in, 2 Vizerektor/innen) umfasst 5 Jahre - 2012-2017
  • Der Hochschulrat setzt sich aus 5 Personen zusammen
    • Mag. Dr. Susanne Brandsteidl
    • Dr. Martina Schmied
    • HR Prof. Walter Strobl
    • Univ.-Prof. Dr. Rudolf Wimmer
    • LSI i.R. Mag. Wolfgang Wurm

Weitere Informationen

Fast täglich ist die neue Lehrer/innenbildung  (besser Pädagogg/innenbildung) in den Schlagzeilen - politisch, weil es ein Tauziehen zwischen den Ministern Schmied und Töchterle geht, inhaltlich, weil die Zukunft der Lehrer/innen und damit die Zukunft unserer Jugend nicht verspielt werden darf.  Dringende Strukturänderungen, dringende inhaltliche Reformen für Aus- und Fortbildung von Pädagog/innen warten auf Entscheidungen und auf Zusammenführung der derzeit unterschiedlichen Ausbildungswege. Will Österreich nicht den Anschluss an die Wissensgesellschaft verlieren, ist eine theoriegeleitete und praxisorientierte Bildung von Pädagog/innen der Weg in die Zukunft. Garanten dafür sind neben den Akteur/innen an den Bildungsinstitutionen aber vor allem die Spitzenpositionen - eben die Rektorate.

Wir alle wissen, dass Gesetze und Verordnungen niedergeschriebenen  Kodifizierungen sind, dass aber der Geist dieser Gesetze nur im Handeln, im Engagement, im wisssenschaftloichen Knowhow, in der Kollaboration, in der Vernetzung mit Universitäten, demnach in den Personen liegt. Somit sehe ich in der Personalauswahl - der Rektorin - die höchste Chance,  Pädagogische Hochschulen österreichweit und international auf universitäres Niveau zu hieven. Die Weiterentwicklung der Pädagogischen Hochschule kann sich daher nicht in einer Rot-roten Kraftprobe erschöpfen. Meine klare Aussage als ehemaliger Chef des Pädagogischen Instituts der Stadt Wien: Habilitation ist Voraussetzung für die Besetzung der Position der Rektorin. Die Frau Bundesminister Dr. Schmied hat mehrmals die RICHTIGE Entscheidung getroffen. Ich wünsche mir dies auch für die Pädagogische Hochschule in Wien.  (Das gilt ebenfalls für Wien und andere Pädagogischen Hochschulen.)

Hier die Kandidatin, die das Knowhow einer Universität mitbringt und die internationale  Anerkennung genießt.

Univ.-Prof. Mag.a Dr.in Ilse Schrittesser

Googlen sie um noch mehr von ihr zu erfahren.

Nachsatz:

In Österreich erleben wir derzeit einen Strukturwandel von der Industriegesell­schaft zur Wissensgesellschaft. Wissenschaft und For­schung wird eine Schlüsselfunktion für die erfolgreiche Gestaltung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung zukommen. Gleichzeitig nehmen die universelle Verfügbar­keit von Wissen und der internationale Wettbewerb bei der Generierung und Anwen­dung neuen Wissens deutlich zu. Daraus entsteht ein starker Veränderungsdruck auf Themen, Arbeitsformen und Strukturen des Bildungs- und Forschungssystems.

Die Qualität von Bildung, Wissenschaft und Forschung basiert vor allem auf der Qualifi­kation und der Innovationsfähigkeit der einzelnen Wissenschaftler/innen. Diese werden durch die Rahmenbedingungen der individuellen Arbeit und der institutionellen Aufgaben­wahrnehmung wesentlich mitbestimmt. Eine zukunftsorientierte Bildungs- und Wissenschaftspolitik muss daher Voraussetzungen schaffen, die die Leistungsfähigkeit der institutio­nellen Träger von Forschung und Lehre fördern.

Dies ist eine zen­trale Herausforderung für die Bewältigung des bevorstehenden Wandels der Pädagogischen Hochschule für pädagogische Berufe.