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Archiv der Kategorie Lehrerbildung NEU

Pioniere in der Lehrerbildung

School of Education in Innsbruck

http://www.tt.com/Tirol/4689192-2/uni-innsbruck-richtet-school-of-education-ein.csp

Bildungsklick in Deutschland - BILDUNGaktuell in Österreich

Bildung kennt keine Grenzen. Informationen kennen keine Grenzen. Daten kennen keine Grenzen. Pädagogik kennt keine Grenzen.

Warum also nicht beim Nachbarn nachsehen, welche pädagogischen Gedanken, Ideen, Methoden, Konzepte, Didaktiken und offene Baustellen zu finden sind. Es geht nicht um das Kopieren von pädagogischen Interventionen, aber das Reflektieren von Lösungsmodellen ist ein weiterer Weg pädagogisch professioneller zu handeln. Nur einen einzigen Kick weit entfernt: Bildungsklick

Pädagogische Hochschule Wien - wissenschaftliche Kompetenzen zählen für das Rektorat

Das kann doch nicht wahr sein, dass es, wie der ORF heute im Mittagsjournal berichtet - um eine ROT-rote Kraftprobe an der Pädagogischen Hochschule in Wien geht.

Die größte österreichische Pädagogische Hochschule hat die Entschediung zu treffen, WER  die Pädagogische Hochschule in Wien zur Universitätsreife führen soll. Mitbestimmend dazu ist die Besetzung des neuen Rektorats und die damit verbundenen Qualifikationen der Führungspersonen.

Für all jene, die die Besetzungsvorgänge nicht kennen, hier die Eckdaten:

  • Die Periode des Rektorats (Rektor/in, 2 Vizerektor/innen) umfasst 5 Jahre - 2012-2017
  • Der Hochschulrat setzt sich aus 5 Personen zusammen
    • Mag. Dr. Susanne Brandsteidl
    • Dr. Martina Schmied
    • HR Prof. Walter Strobl
    • Univ.-Prof. Dr. Rudolf Wimmer
    • LSI i.R. Mag. Wolfgang Wurm

Weitere Informationen

Fast täglich ist die neue Lehrer/innenbildung  (besser Pädagogg/innenbildung) in den Schlagzeilen - politisch, weil es ein Tauziehen zwischen den Ministern Schmied und Töchterle geht, inhaltlich, weil die Zukunft der Lehrer/innen und damit die Zukunft unserer Jugend nicht verspielt werden darf.  Dringende Strukturänderungen, dringende inhaltliche Reformen für Aus- und Fortbildung von Pädagog/innen warten auf Entscheidungen und auf Zusammenführung der derzeit unterschiedlichen Ausbildungswege. Will Österreich nicht den Anschluss an die Wissensgesellschaft verlieren, ist eine theoriegeleitete und praxisorientierte Bildung von Pädagog/innen der Weg in die Zukunft. Garanten dafür sind neben den Akteur/innen an den Bildungsinstitutionen aber vor allem die Spitzenpositionen - eben die Rektorate.

Wir alle wissen, dass Gesetze und Verordnungen niedergeschriebenen  Kodifizierungen sind, dass aber der Geist dieser Gesetze nur im Handeln, im Engagement, im wisssenschaftloichen Knowhow, in der Kollaboration, in der Vernetzung mit Universitäten, demnach in den Personen liegt. Somit sehe ich in der Personalauswahl - der Rektorin - die höchste Chance,  Pädagogische Hochschulen österreichweit und international auf universitäres Niveau zu hieven. Die Weiterentwicklung der Pädagogischen Hochschule kann sich daher nicht in einer Rot-roten Kraftprobe erschöpfen. Meine klare Aussage als ehemaliger Chef des Pädagogischen Instituts der Stadt Wien: Habilitation ist Voraussetzung für die Besetzung der Position der Rektorin. Die Frau Bundesminister Dr. Schmied hat mehrmals die RICHTIGE Entscheidung getroffen. Ich wünsche mir dies auch für die Pädagogische Hochschule in Wien.  (Das gilt ebenfalls für Wien und andere Pädagogischen Hochschulen.)

Hier die Kandidatin, die das Knowhow einer Universität mitbringt und die internationale  Anerkennung genießt.

Univ.-Prof. Mag.a Dr.in Ilse Schrittesser

Googlen sie um noch mehr von ihr zu erfahren.

Nachsatz:

In Österreich erleben wir derzeit einen Strukturwandel von der Industriegesell­schaft zur Wissensgesellschaft. Wissenschaft und For­schung wird eine Schlüsselfunktion für die erfolgreiche Gestaltung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung zukommen. Gleichzeitig nehmen die universelle Verfügbar­keit von Wissen und der internationale Wettbewerb bei der Generierung und Anwen­dung neuen Wissens deutlich zu. Daraus entsteht ein starker Veränderungsdruck auf Themen, Arbeitsformen und Strukturen des Bildungs- und Forschungssystems.

Die Qualität von Bildung, Wissenschaft und Forschung basiert vor allem auf der Qualifi­kation und der Innovationsfähigkeit der einzelnen Wissenschaftler/innen. Diese werden durch die Rahmenbedingungen der individuellen Arbeit und der institutionellen Aufgaben­wahrnehmung wesentlich mitbestimmt. Eine zukunftsorientierte Bildungs- und Wissenschaftspolitik muss daher Voraussetzungen schaffen, die die Leistungsfähigkeit der institutio­nellen Träger von Forschung und Lehre fördern.

Dies ist eine zen­trale Herausforderung für die Bewältigung des bevorstehenden Wandels der Pädagogischen Hochschule für pädagogische Berufe.

Wer regiert die Ausbildung von Pädagog/innen??

derStandard.at

Der Kompetenzenstreit zwischen BM Schmied und BM Töchterle hemmt die Weiterentwicklung im Bildungsbereich. Die Entscheidung ist ÜBERFÄLLIG
Die Ausbildung von Pädagog/innen (vom Kindergarten, über alle Schularten bis zum Lebensbegleitenden Lernen) ist zu wertvoll für unserer Gesellschaft, als sie zu einem Spielball auf Regierungsebene werden zu lassen. Als gelernter Österreicher weiß ich, dass keine Revolutionen angesagt sind, schon gar nicht in der Bildung. Aber die Frage darf gestellt werden:
•    Warum gibt es eine Juristische Fakultät? Sie deckt eine große Anzahl von Berufsfeldern – ähnlich der Berufsfelder der Pädagog/innen – ab. Die juristische Fakultät ist AN der Universität angesiedelt, greift auf Forschungsergebnisse benachbarter Wissenschaften zurück und niemand käme auf die Idee, den Notar anders als den Staatsanwalt auf der Universität auszubilden.
•    Warum gibt es keine Pädagogische Fakultät? Kann die juristische Fakultät  nicht ein KLARES Vorbild für eine Pädagogische Fakultät innerhalb der Universität sein? Eine Pädagogische Fakultät weist durch die große Anzahl der Lehramtstudierenden auf eine beachtliche Große, auch in finanzieller Hinsicht, hin, sodass eine Gleichwertigkeit zu anderen Fakultäten gegeben ist. Lehramtsstudien haben einen anderen Charakter. Sie bilden nicht Mathematiker, Physiker u.a. aus, sie bilden Pädagog/innen für Mathematik, für Physik, für den Kindergartenbereich, die Grundschule u.a.m. aus. Das muss die neue Qualität sein, die zukünftigen Pädagog/innen auch zeigt, was Schulentwicklung ist, wie man Kompetenzen erwirbt, mit Gewalt umgeht, fremde Kulturen integriert, alternative Lehr- und Lernformen zeigt, in Diagnose, Prozessorientierung und Evaluierung einführt und nicht zuletzt die Pädagog/innen in Personal-, Unterrichts- und Organisationsentwicklung stärkt.
Jeder Versuch, Pädagogische Hochschulen oder Pädagogische Universitäten auf frühere Pädagogische Akademien aufzusetzen muss scheitern und kann nur als erneuten Griff in die Malerfarbe zum Umbenennen gesehen werden. Ja zu einer Integration der Pädagog/innenausbildung an den Universitäten – es muss aber NICHT JEDE österreichische Universität Pädagog/innen ausbilden. Die Montanuniversität gibt es auch nur einmal.

Education and Technology Quotes

If we teach today as we taught yesterday, we rob our children of tomorrow. (John Dewey). Link

Lehren als Kunst - Lehrer/innen sein ist mehr

Ideale sind wie Sterne. Man kann sie nicht erreichen, aber man kann sich an ihnen orientieren.(Carl Schulz)

The Art of Teaching: Link

Lehren und Lernen mit TWITTER - Change in Classrooms

Neue Technologien erobern auch das Klassenzimmer.  Teaching with Twitter: Link

Teachers are the leaders of learning in school.

Interplay as a basis for school development. Swedish experiences.

Mats Ekholm,   20110708_praesentation_ekholm.pdf

Neue Lehrerausbildung | Autoritäres Lehrerbild stammt aus Monarchie

Interview | Lisa Aigner, Sebastian Pumberger, 22. August 2011 13:12

Heidi Schrodt erhofft sich von der neuen Lehrerausbildung mehr Professionalität und Wissenschaftlichkeit. “Ich habe Bedenken, ob die Pädagogischen Hochschulen derzeit so aufgestellt sind, dass sie tatsächlich in der Lage sind, die Lehrer gut auszubilden”, sagt Schrodt. Den Rest des Eintrags lesen »

Wer soll Lehrer/in werden (können)?

Die Presse

Eine Lehrerausbildung “kann kein Massenstudium sein”, sagt Bildungsministerin Claudia Schmied. Der Beruf soll nur noch aufgrund einer bewussten Entscheidung ergriffen werden, eine Eignungsprüfung und ein Aufnahmeverfahren sind in Planung.