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Schulmanagement grenzüberschreitend | Woche 17 | 2013

Samstag, April 27th, 2013

TeachersNews

Bildungspolitik
- Schluss mit den Bildungsexperimenten!

Forschung
- Weiterentwicklung der Hightech-Strategie: Treffen der Forschungsunion
- Forum für die deutsche Bildungsforschung in den USA

Digit@l

Mit der neuen Systemkomponente WebWeaver® Proxy bietet DigiOnline GmbH eine für alle Schulen sinnvoll nutzbare Systemlösung in der Cloud an. Mit WebWeaver® Proxy können auch Schulen mit schmaler Internetanbindung zum ersten Mal alle Funktionen und Services von WebWeaver® School durchgehend nutzen.

 

Schulmanagement grenzüberschreitend | Woche 11-12 | 2013

Dienstag, April 2nd, 2013

TeachersNews

Krieg in den Medien:

  • Wie wirken Kriegs- und Gewaltdarstellungen in Filmen und Computerspielen auf Jugendliche?
    Wie wird die Berichterstattung in Kriegszeiten von den Medien beeinflusst?
    Wie weit ist der heutige Stand der friedenspädagogischen Forschung?

Bildungspolitik

- Inklusion in der Bildung befindet sich erst am Anfang
- Niedersachsnen muss bei der Inklusion aufs Tempo drücken!
- BAföG: Deutsches Studentenwerk begrüßt Überlegungen der Bundesbildungsministerin
- BAföG für lebenslanges Lernen

Der Kinderarzt wird auch nicht kürzer ausgebildet – Kooperationen in der Lehrerausbildung

Dienstag, April 2nd, 2013

Die Kommission schlägt eine enge Kooperation zwischen Pädagogischen Hochschulen (PH) und Universitäten vor. Haben Sie nicht Sorge, dass die PHs abgeschafft werden könnten?

Werner Knapp: Das größte Ärgernis in den Empfehlungen der Kommission ist der Satz, dass das Land sich überlegen soll, die erste Phase der Lehrerbildung auf die Universitäten zu konzentrieren und die Pädagogischen Hochschulen langfristig in die Universitäten zu integrieren. Damit wird das baden-württembergische Erfolgsmodell, die Pädagogischen Hochschulen eigenständig zu erhalten, ad absurdum geführt.  Weiterlesen: Schwäbische.de

 

US-Schulsystem: LehrerInnen schneiden sehr gut ab

Dienstag, April 2nd, 2013

US-Lehrer werden gut bewertet.

Neue Verfahren, alte erstaunliche Ergebnisse: 98 Prozent der Lehrer an US-Schulen arbeiten laut Bewertungen gut oder sehr gut. Daran änderte auch eine andere Methodik nichts. Die neuen Regeln sollten eigentlich differenziertere Resultate liefern.

Diese Feststellung ist spannend: “Das Benoten der Schüler in standardisierten Testverfahren ist keineswegs das objektive Kriterium für die Qualität von Lehrern, als das es die Reformer ausgegeben haben.”

Nachzulesen im Spiegel:

 

Schulmanagement grenzüberschreitend | Woche 10 | 2013

Freitag, März 8th, 2013

TeachersNews

  1. Schulleitung in mehreren Artikeln: Links
  2. Cybermobbing überschätzt?
  3. Beruf

- Pünktlich und ausgeschlafen per Vertrag?
- Bundesweite Mobilität in der Lehrerbildung ermöglichen: „Verlässliche und transparente Übergänge schaffen und auf singuläre Sonderwege der Länder verzichten“
- GEW: „Warnstreiks kräftig ausgeweitet: 43.000 Beschäftigte in sechs Bundesländern folgen Aufrufen der Gewerkschaften“

Lehrerdienstrecht: Bulant: “Lehrverpflichtung ist gleich Unterricht plus Beziehungsarbeit” – “Gas geben und bremsen zugleich”

Dienstag, März 5th, 2013

Quelle: APA0165 II, XI 01.03.2013 11:00:24

Bei den Verhandlungen zum Lehrerdienstrecht kristallisiert sich nach Ansicht des Vize-Chefs der Pflichtschullehrer-Gewerkschaft, Thomas Bulant (FSG), immer mehr das Thema Arbeitszeit als “gordischer Knoten” heraus. “Die Regierung denkt immer noch die Besoldungsfrage unabhängig von der Gesamt-Arbeitszeit”, so Bulant zur APA. “Es wird nur die reine Unterrichtsverpflichtung mit Gehaltszahlen bewertet.” Zu lösen wäre der Knoten seiner Ansicht nach, “indem man die Gleichung aufstellt: Lehrverpflichtung ist gleich Unterricht plus Beziehungsarbeit”. Tätigkeiten wie Klassenvorstand, aber auch Sozialarbeit, eine Kinder-Eltern-Lehrer-Stunde oder etwa Tätigkeiten als Schulbibliothekar sollten so mit Abschlagsstunden bei der Lehrverpflichtung vergütet werden.


Der derzeitige Regierungsvorschlag sieht vor, dass künftig alle neu eintretenden Lehrer verpflichtend 24 Stunden pro Woche unterrichten sollen. Derzeit gilt für Pflichtschullehrer eine Unterrichtsverpflichtung von 21 bis 22 Wochenstunden, für Lehrer an Bundesschulen sind es grundsätzlich 20 (wobei aber etwa Schularbeitsfächer höher bewertet werden und de facto zu einer niedrigeren Stundenbelastung führen, Fächer wie Bewegung und Sport zu einer höheren). Anders als bisher sollen die Lehrer je nach unterrichtetem Fach Zulagen erhalten, Extra-Geld gibt es auch für “Spezialfunktionen” wie die Betreuung von Junglehrern, für Bildungs- und Schülerberatung oder Berufsorientierung.

“Die Lösung steht ja eh schon im Gesetzesentwurf drin”, meinte Bulant, der auch Mitglied im Gewerkschafts-Verhandlungsteam ist. “Dort heißt es: Die Kernkompetenzen der Lehrer sind Unterricht und Erziehung. Besoldungsrechtlich bewertet wird aber nur die Unterrichtsarbeit.” Er schlägt daher vor, all jene Dinge, die Lehrer derzeit implizit “nebenbei” in die Beziehung zu ihren Schülern investieren, zu institutionalisieren und mit Abschlagstunden bei der Lehrverpflichtung zu belohnen. In einer etwa in Neuen Mittelschulen bereits verankerten Kinder-Eltern-Lehrerstunde hätte man die Chance, den Kindern Tutoring anzubieten: “Jetzt muss ich private, schulische und sonstige Probleme zwischen Gangaufsicht und Stundenbeginn besprechen.” Gleiches gelte für die Schulsozialarbeit – “die wird heute von Lehrern erledigt, wobei das zum Teil Kurpfuscherei ist, weil unsere Kompetenz am Schultor endet”.

Im Schnitt schätzt Bulant, dass jeder Lehrer durch die Einrechnung dieser Tätigkeiten mindestens zwei Stunden pro Woche in seiner Lehrverpflichtung verbuchen können wird. “Für mich ist das eine Win-Win-Situation, weil die Besoldungsfrage damit geklärt werden kann, andere Tätigkeiten in die Lehrverpflichtung eingerechnet und innovative pädagogische Gedanken institutionalisiert werden.” Zur Ankündigung der Regierung, künftig ohnehin “echte” Sozialarbeiter an den Schulen einsetzen zu wollen, meinte Bulant, dass man auf konkrete Fragen zu dem Thema “nicht unbedingt glücklichmachende Auskünfte bekommt”. Sollten die Lehrer aber tatsächlich von diesen Tätigkeiten entlastet werden, würden die Abschläge eben wegfallen.

Beim Verhandlungstempo sieht Bulant die Gewerkschaft in einem kleinen Dilemma. “Wir als Gewerkschaft müssen eigentlich gleichzeitig auf der Bremse stehen und aufs Gaspedal steigen. Auf der Bremse deswegen, weil es nach derzeitigem Stand Verluste bei der Lebensverdienstsumme gibt – das können wir niemandem erklären, dass eine Gewerkschaft da zustimmt. Anderseits müssen wir aber auch irgendwie ein bisschen Gas geben, weil wir es derzeit immerhin mit zwei konstruktiven Regierungspartnern zu tun haben, die ein Dienstrecht sozialpartnerschaftlich verhandeln.” Als Deadline für einen Beschluss in dieser Legislaturperiode sei von der Regierung aufgrund der parlamentarischen Fristen Ostern signalisiert worden.

Skeptisch steht Bulant einer Urabstimmung unter den Lehrern über ein Verhandlungsergebnis gegenüber. Das Dienstrecht solle ja nur für neu eintretende Lehrer gelten. “Da halte ich es für ein bisschen problematisch, dass man jene, die mit diesem Dienstrecht ja gar nichts zu tun haben, darüber befinden lässt, ob künftige Lehrer und Lehrerinnen dieses Dienstrecht gerne oder weniger gerne haben.”

Schulmanagement grenzüberschreitend | Woche 9 | 2013

Dienstag, März 5th, 2013

TeachersNews

Bildungspolitik

- “Jugendgarantie” hierzulande und europaweit umsetzen
- Bildungsbericht 2012: Herausforderungen der “Bildungsrepublik”

- Sicheres Internet für Kinder bis zwölf Jahre

- Schule und Schulleistungen sind zu einem dominanten Thema in den Familien geworden

Initiative “Teach for Austria” – was macht eine gute Lehrperson aus?

Dienstag, Februar 26th, 2013

Veranstaltungsinformationen der “Bildung grenzenlos”: Teach for Austria

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In unserer nächsten Veranstaltung widmen wir uns einer sehr spannenden Frage: Was macht guten Unterricht, was macht eine gute Lehrperson aus? (Details s. Attachment)
“Bildung grenzenlos”will die Initiative “Teach for Austria” vorstellen und zur Diskussion stellen: Junge AkademikerInnen unterrichten nach einer Kürzestschulung in Schulen, in denen sich bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche befinden. In den Ländern, wo es verwandte Initiativen gibt (“Teach for All”, “Teach First”) sind beachtliche Erfolge zu verzeichnen. Dennoch, oder gerade deshalb, gibt es eine Reihe von offenen Fragen: Wie verhält sich diese Initiative zur regulären Lehrerbildung? Macht man bei “Teach for All” etwas besser? Oder, andersherum gefragt: Haben wir in der Lehrerbildung etwas übersehen / falsch gemacht?

PS.: Aviso: Am 15.5. stellt “Bildung grenzenlos” in Kooperation mit der Tageszeitung “Die Presse”, die Hattie-Studie vor, die im englischsprachigen Raum einen lebhaften Bildungsdiskurs ausgelöst hat.
Informationen: Heidi Schrodt, Vorsitzende der Bildungsinitiative BildungGrenzenlos
www.bildunggrenzenlos.at
email: heidi.schrodt@gmail.com

Schulmanagement grenzüberschreitend | Woche 8 | 2013

Freitag, Februar 22nd, 2013

TeachersNews

Ob Schülerinnen und Schüler für Tests üben und pünktlich zum Unterricht erscheinen, hängt von ihrer Klasse ab. Wie Einzelne darin das Lernklima beeinflussen, zeigt eine neue Untersuchung der Entwicklungspsychologin Mechthild Schäfer.  Lernen und Forschung

WebWeaver® School: Die Systemlösung für die Schule der Zukunft

Mit der neuen Systemkomponente WebWeaver® Proxy bietet DigiOnline GmbH eine für alle Schulen sinnvoll nutzbare Systemlösung in der Cloud an. Mit WebWeaver® Proxy können auch Schulen mit schmaler Internetanbindung zum ersten Mal alle Funktionen und Services von WebWeaver® School durchgehend nutzen.

Schulmanagement grenzüberschreitend | Woche 7 | 2013

Freitag, Februar 15th, 2013

TeachersNews

Gehaltsregelung in Deutschland: Ein Einblick in die Diskussion

Vergleich dazu mit Österreich: News von hute in den Medien:

Kurier – 15. Februar 2013
Schulreform: Regierung bessert Angebot nach. Neue Verhandlungen – Die Gewerkschaft zeigt sich optimistisch.

Endlich kommt Schwung in das letzte große Vorhaben der Regierung vor der Wahl im Herbst. Für Donnerstag lädt die Regierung die Spitzen der Lehrergewerkschaft ein, um ihnen ein neues Angebot für eine Reform des Lehrerdienstrechts zu unterbreiten.

Zuletzt hatte die Regierung bei einem Gipfel der Ministerinnen Maria Fekter (Finanzen, ÖVP), Gabriele Heinisch-Hosek (Beamte, SPÖ) und Claudia Schmied (Bildung, SPÖ) am 28. Jänner über die Kritikpunkte der Gewerkschaft verhandelt. Dabei soll es vor allem um ein attraktiveres Gehaltsschema und ein Entgegenkommen bei der Arbeitszeit gegangen sein. Danach herrschte dreieinhalb Wochen Funkstille. Hinter den Kulissen soll es ein Tauziehen zwischen den roten Ministerinnen und den schwarzen Gewerkschaftern gegeben haben, die Sorge ist groß, dass die knapp 125.000 Lehrer in Österreich vor den Wahlen durch ein unzureichendes Angebot schwer verärgert werden könnten.

Dem Vernehmen nach soll sich die Regierung tatsächlich bewegt haben: So soll die Erhöhung der Arbeitszeit auf zumindest 24 Stunden pro Woche nicht mehr in Stein gemeißelt sein, Lehrer mit Spezialverpflichtungen (Klassenvorstände, Mentoring) bekommen diese Arbeit angerechnet und müssen entsprechend weniger in den Klassen unterrichten. Bestätigen will diese Details vorerst weder die Regierung noch die Gewerkschaft.

„Hält die Regierung ihr Versprechen für ein attraktives Angebot, dann kann es nachher schnell gehen“, ist der Chef der Lehrergewerkschaft, Paul Kimberger, optimistisch. Er würde sich wünschen, dass die Reform noch vor dem Sommer finalisiert wird. Offen ließ Kimberger, ob die Gewerkschaft dann intern über die Reform abstimmen lassen will: „Warten wir einmal das Angebot ab.“

Wiener Zeitung – 15. Februar 2013
Regierung kommt Lehrern bei der Arbeitszeit entgegen (weiterlesen …)